Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Wann hört das Mittelmeer endlich auf, ein Ort des Todes für Geflüchtete zu sein?

Menschen in Not dürfen nicht im Stich gelassen werden. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf Hilfe in einer akuten Gefahrensituation. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass Seenotrettung im Mittelmeer konsequent, schnell und ohne politische Verzögerungen erfolgt.

Wir fordern die Verantwortlichen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten auf, ihrer humanitären Pflicht nachzukommen:

Rettungsmissionen müssen ausgebaut statt eingeschränkt werden.

Die Kriminalisierung ziviler Seenotretter, etwa von Organisationen wie SOS Méditerranée oder Médecins Sans Frontières, muss beendet werden.

Kein Mensch darf aus politischen Gründen sterben. Menschlichkeit, Solidarität und die Einhaltung internationalen Rechts müssen im Mittelpunkt stehen.

Jetzt ist die Zeit zu handeln.

Bitte lest den folgenden Kommentar der taz:

“Als Wal wäre ihnen das nicht passiert”

Abschlussfest „Bewusst konsumieren“ – Danke an die Lehrkräfte und die Lehrenden

Am Freitag, 27.03., fand unser Abschlussfest zum Thema „Bewusst konsumieren“ statt. Wir haben darüber gesprochen, dass Schokolade lecker ist, aber auf Kakaoplantagen in Afrika oft Kinder arbeiten müssen. Auch das Thema Kobalt wurde angesprochen: Kobalt steckt in vielen technischen Geräten, wird aber unter schwierigen Bedingungen abgebaut.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Frage: „Was hat Rassismus mit uns zu tun?“ Wir haben gemeinsam überlegt, was wir gegen Rassismus tun können und wie ein respektvolles Zusammenleben gelingt.

Vielen Dank an die Lehrkräfte und die Lehrende.

Herzlichen Dank an alle, die uns finanziell und moralisch unterstützen, damit wir unsere Deutschkurse weiterführen können. Bitte unterstützt uns weiterhin!

Am Dienstag, den 07.04., werden wir unseren Deutschkurs fortsetzen.

Wir sind jederzeit per E-Mail erreichbar:

togoactionplus@googlemail.com

Der Kampf geht weiter

Zum Internationalen Frauentag 2026 solidarisieren wir uns als Initiative Togo Action Plus e. V. erneut und weiterhin mit den vielfältigen Kämpfen von Frauen* gegen das Patriarchat.

Der 8. März ist für uns ein wichtiger Tag, um gemeinsam zu demonstrieren, zu diskutieren und uns zu verbünden.

Auch in diesem Jahr kämpfen Frauen* weiterhin für gerechte Löhne.   Gleichzeitig sind Frauen* weltweit weiterhin von genderspezifischer Gewalt betroffen. In Krisensituationen – sei es im privaten Umfeld oder in politischen Konflikten – trifft Gewalt besonders häufig Frauen*.

Diese Themen sollten uns gerade heute, am Internationalen Frauen*tag, beschäftigen. Doch die Betroffenen erleben die anhaltende Ungleichheit der Geschlechter tagtäglich.

Wir rufen dazu auf, die Anliegen des Internationalen Frauen*tags über diesen Tag hinaus mitzunehmen, sich weiterzubilden und sich den täglichen Kämpfen anzuschließen. Gemeinsam können wir auf ein Ende patriarchaler Strukturen hinwirken.

Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit allen Frauen*, die diese Kämpfe jeden Tag führen.

Außerdem möchten wir allen Kursleiter*innen sowie den Spender*innen für ihre solidarische Unterstützung herzlich danken.