Aktionsspieltag gegen Transfeindlichkeit am 20.05.26

Morgen, Mittwoch, den 20.05., unterstützen wir den Aktionsspieltag gegen Transfeindlichkeit!

Wrangelstraße 98, 10997 Berlin / Friedrichshain-Kreuzberg
Beginn: 18:30 Uhr

Kommt vorbei, zeigt Solidarität und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Transfeindlichkeit, Ausgrenzung und Hass.
Für Selbstbestimmung, Schutz und gleiche Rechte für alle FLINTA*

Solidarität ist unsere Stärke.

Die Registerauswertung Friedrichshain-Kreuzberg 2025 zeigt einen deutlichen Anstieg rassistischer Vorfälle. Besonders Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe gegen migrantische und rassifizierte Menschen haben zugenommen. Gleichzeitig bleibt Gewalt gegen FLINTA*-Personen weiterhin ein großes Problem. Die Entwicklungen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, denn Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit hängen oft zusammen und verstärken sich gegenseitig.

Die Registerauswertung macht deutlich: Antirassistische und feministische Arbeit bleiben gleichermaßen notwendig. Der Anstieg der Vorfälle zeigt, dass Schutzräume, Beratungsstellen und politische Bildungsarbeit wichtiger sind denn je.

Siehe Register Friedrichshain-Kreuzberg

Wenn die AfD verliert, schweigen viele Medien

Seit Jahren entsteht in der politischen Berichterstattung ein auffälliges Muster: Sobald die AfD in Umfragen gewinnt oder bei Wahlen zulegt, erscheinen sofort Eilmeldungen, Talkshows und Analysen. „AfD steigt“ wird zur Schlagzeile, oft tagelang. Doch wenn die Partei Stimmen verliert, interne Konflikte hat oder an Zustimmung einbüßt, bleibt die Aufmerksamkeit deutlich kleiner.

Diese Form der Berichterstattung beeinflusst die Wahrnehmung der Gesellschaft. Wer täglich liest, dass die AfD „immer stärker“ werde, gewinnt schnell den Eindruck einer unaufhaltsamen Bewegung selbst dann, wenn die tatsächlichen Zahlen schwanken oder regional sehr unterschiedlich sind. Medien schaffen damit nicht nur Information, sondern auch politische Stimmung.

Gerade kritische Zeitungen wie die taz weisen immer wieder darauf hin, dass Demokratie mehr braucht als bloße Aufmerksamkeit für Trends. Journalismus sollte Entwicklungen einordnen, statt nur dramatische Ausschläge zu verstärken. Dazu gehört auch, über Verluste, Widersprüche und Rückgänge derselben Partei mit ähnlicher Intensität zu berichten.

Lesen Sie bitte auch den Artikel der taz zu diesem Thema und bilden Sie sich eine eigene Meinung:
https://taz.de/Niederlagenserie-der-AfD-im-Osten/!6173862/

Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Wann hört das Mittelmeer endlich auf, ein Ort des Todes für Geflüchtete zu sein?

Menschen in Not dürfen nicht im Stich gelassen werden. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf Hilfe in einer akuten Gefahrensituation. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass Seenotrettung im Mittelmeer konsequent, schnell und ohne politische Verzögerungen erfolgt.

Wir fordern die Verantwortlichen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten auf, ihrer humanitären Pflicht nachzukommen:

Rettungsmissionen müssen ausgebaut statt eingeschränkt werden.

Die Kriminalisierung ziviler Seenotretter, etwa von Organisationen wie SOS Méditerranée oder Médecins Sans Frontières, muss beendet werden.

Kein Mensch darf aus politischen Gründen sterben. Menschlichkeit, Solidarität und die Einhaltung internationalen Rechts müssen im Mittelpunkt stehen.

Jetzt ist die Zeit zu handeln.

Bitte lest den folgenden Kommentar der taz:

“Als Wal wäre ihnen das nicht passiert”