Das Tempelhofer Feld ist mehr als nur eine freie Fläche mitten in Berlin. Es ist ein einzigartiger Ort für Natur, Erholung und Gemeinschaft. Immer wieder gibt es Pläne, dort neue Wohnungen zu bauen. Doch der Bau von Wohnhäusern auf dem Tempelhofer Feld wäre ein großer Fehler. Die Grünfläche zu erhalten, ist besser für die Natur und für die Menschen.
Zunächst spielt das Tempelhofer Feld eine wichtige Rolle für das Klima in Berlin. Besonders im Sommer heizt sich die Stadt stark auf. Das große offene Feld sorgt für frische Luft und kühlt die Umgebung ab. Würden dort Häuser gebaut, gingen wichtige Grünflächen verloren. Gerade in Zeiten des Klimawandels brauchen Städte mehr Natur, nicht weniger.
Neue Gebäude würden diese Natur zerstören. Berlin hat ohnehin schon wenig unberührte Freiflächen. Deshalb sollte die Stadt bestehende Natur schützen, statt sie zu bebauen.
Auch für die Menschen hat das Tempelhofer Feld eine große Bedeutung. Jeden Tag kommen dort Familien, Sportler, Jugendliche und ältere Menschen zusammen. Man kann, joggen, picknicken oder einfach entspannen. Das Feld ist frei zugänglich und gehört allen. Besonders in einer dicht bebauten Stadt brauchen Menschen Orte, an denen sie Ruhe und Freiheit erleben können.
Befürworter der Bebauung argumentieren oft mit dem Wohnungsmangel in Berlin. Natürlich werden mehr Wohnungen gebraucht. Doch dafür müssen nicht die letzten großen Grünflächen verschwinden. Stattdessen könnten leerstehende Gebäude genutzt, alte Häuser saniert oder neue Wohnungen an anderen Orten gebaut werden. Nachhaltige Stadtplanung bedeutet, Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
Zusammenfassend ist das Tempelhofer Feld ein wichtiger Ort für Natur, Klima und Lebensqualität. Wohnungen können auch an anderen Stellen gebaut werden.
Wir, die Initiative Togo Action Plus e. V., sagen sehr deutlich: Grünflächen wie das Tempelhofer Feld sind einzigartig und kaum ersetzbar. Deshalb sollte das Feld frei bleiben für die Natur, für die Menschen und zukünftige Generationen.