Wenn die AfD verliert, schweigen viele Medien

Seit Jahren entsteht in der politischen Berichterstattung ein auffälliges Muster: Sobald die AfD in Umfragen gewinnt oder bei Wahlen zulegt, erscheinen sofort Eilmeldungen, Talkshows und Analysen. „AfD steigt“ wird zur Schlagzeile, oft tagelang. Doch wenn die Partei Stimmen verliert, interne Konflikte hat oder an Zustimmung einbüßt, bleibt die Aufmerksamkeit deutlich kleiner.

Diese Form der Berichterstattung beeinflusst die Wahrnehmung der Gesellschaft. Wer täglich liest, dass die AfD „immer stärker“ werde, gewinnt schnell den Eindruck einer unaufhaltsamen Bewegung selbst dann, wenn die tatsächlichen Zahlen schwanken oder regional sehr unterschiedlich sind. Medien schaffen damit nicht nur Information, sondern auch politische Stimmung.

Gerade kritische Zeitungen wie die taz weisen immer wieder darauf hin, dass Demokratie mehr braucht als bloße Aufmerksamkeit für Trends. Journalismus sollte Entwicklungen einordnen, statt nur dramatische Ausschläge zu verstärken. Dazu gehört auch, über Verluste, Widersprüche und Rückgänge derselben Partei mit ähnlicher Intensität zu berichten.

Lesen Sie bitte auch den Artikel der taz zu diesem Thema und bilden Sie sich eine eigene Meinung:
https://taz.de/Niederlagenserie-der-AfD-im-Osten/!6173862/

Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Wann hört das Mittelmeer endlich auf, ein Ort des Todes für Geflüchtete zu sein?

Menschen in Not dürfen nicht im Stich gelassen werden. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf Hilfe in einer akuten Gefahrensituation. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass Seenotrettung im Mittelmeer konsequent, schnell und ohne politische Verzögerungen erfolgt.

Wir fordern die Verantwortlichen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten auf, ihrer humanitären Pflicht nachzukommen:

Rettungsmissionen müssen ausgebaut statt eingeschränkt werden.

Die Kriminalisierung ziviler Seenotretter, etwa von Organisationen wie SOS Méditerranée oder Médecins Sans Frontières, muss beendet werden.

Kein Mensch darf aus politischen Gründen sterben. Menschlichkeit, Solidarität und die Einhaltung internationalen Rechts müssen im Mittelpunkt stehen.

Jetzt ist die Zeit zu handeln.

Bitte lest den folgenden Kommentar der taz:

“Als Wal wäre ihnen das nicht passiert”

Abschlussfest „Bewusst konsumieren“ – Danke an die Lehrkräfte und die Lehrenden

Am Freitag, 27.03., fand unser Abschlussfest zum Thema „Bewusst konsumieren“ statt. Wir haben darüber gesprochen, dass Schokolade lecker ist, aber auf Kakaoplantagen in Afrika oft Kinder arbeiten müssen. Auch das Thema Kobalt wurde angesprochen: Kobalt steckt in vielen technischen Geräten, wird aber unter schwierigen Bedingungen abgebaut.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Frage: „Was hat Rassismus mit uns zu tun?“ Wir haben gemeinsam überlegt, was wir gegen Rassismus tun können und wie ein respektvolles Zusammenleben gelingt.

Vielen Dank an die Lehrkräfte und die Lehrende.

Herzlichen Dank an alle, die uns finanziell und moralisch unterstützen, damit wir unsere Deutschkurse weiterführen können. Bitte unterstützt uns weiterhin!

Am Dienstag, den 07.04., werden wir unseren Deutschkurs fortsetzen.

Wir sind jederzeit per E-Mail erreichbar:

togoactionplus@googlemail.com